Ernährung:

Hanfsamen machen süchtig-aber nur, weil sie so lecker sind.

Hanfpflanze © 133283_original_R_by_andrea mertes_pixelio.deHanfsamen sind ernährungsphysiologisch ein sehr hochwertiges Nahrungsmittel.  Jahrtausende lang waren Hanfsamen weltweit ein Grundnahrungsmittel. Sie besitzen ein für die menschliche Ernährung günstiges Fettsäure- und Aminosäurespektrum. Bei den Früchten des Hanfs handelt es sich botanisch gesehen um eine Nuss. Genau so ist auch das Geschmackserlebnis. Hanfsamen enthalten 20 Aminosäuren, einschließlich aller essentiellen Omega 3- und Omega 6 Fettsäuren, in einem idealen Verhältnis von 1:3. Sie sind eine großartige Ergänzung zu einer ausgewogenen gesunden Ernährung.

Die Nussfrüchte die als „Hanfsamen“ oder „Hanfnüsse“ bezeichnet werden. Sie sind 3 bis 4 Millimeter groß. Sie enthalten 28 bis 35 % Fett, 30 bis 35 % Kohlenhydrate, 20 bis 24 % Proteine und neben Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen besonders hohe Anteile an Vitamin B, speziell Vitamin B1 und Vitamin B2. Die Proteine bestehen hauptsächlich aus dem Globulin Edestin, welches sehr leicht verdaulich ist. Die Samen enthalten darüber hinaus alle acht für den menschlichen Körper essentiellen Aminosäuren, als Proteinquelle sind Hanfsamen damit für den Menschen hervorragend geeignet.

Hanfsamen werden ohne weitere Verarbeitung als Lebensmittel eingesetzt. Sie haben keine berauschende Wirkung, da sie aus THC-armen Hanfsorten gewonnen werden. Die Samen selbst werden sowohl geröstet als auch ungeröstet verkauft.